Voraussetzung für unsere Projektarbeit

 

Eine wichtige Voraussetzung für die Projektarbeit des FKA ist der Konsens mit der Bevölkerung. Gerade die aus der Bevölkerung zunehmend und ausdrücklich vorgetragene Bitte nach Schulen - auch für Mädchen! - belegt und bestätigt dies. Indem die Menschen ermutigt werden, für Gegenwart und Zukunft ihrer und kommender Generationen und damit für eine menschenwürdige Zukunft ihres Landes zu arbeiten, werden die Grundlagen dafür gelegt, dass auch Verantwortung für die Wahrnehmung und Realisierung der Menschenrechte übernommen werden kann. Der FKA hat es in all den Jahren verstanden, trotz wechselnder politischer Konstellationen seine Arbeit kontinuierlich fortsetzen zu können.

Unsere Projekte werden und wurden häufig in Zusammenarbeit und mit Unterstützung anderer Organisationen (Kofinanzierer) durchgeführt. Die Zusammenarbeit im Projektgebiet erfolgt ausschließlich mit dem FKA bekannten, absolut zuverlässigen und vertrauenswürdigen lokalen Partnern.

 

Entwicklung neuer Projekte

Projektvorschläge werden in der Regel aus Kreisen der Bevölkerung an den FKA herangetragen bzw. durch die zu fördernde Gruppe oder ihre Vertreter. Einige Projekte entstanden auch durch Kontakte afghanischer FKA-Mitglieder zu ihrer alten Heimat. Die lokale Selbstverwaltung des Projektgebiets, die Shura, muss dem Projektantrag zustimmen. Die Durchführung erfolgt unter Aufsicht des afghanischen Partners, wobei der FKA sich um die Finanzierung bemüht. Von Vorteil ist die fundierte Landes- und oft Ortskenntnis etlicher FKA-Mitglieder.

 

Projektinhalte werden gemeinsam mit den afghanischen Vertretern festgelegt, Projektziele müssen stets den betroffenen Gruppen direkt entgegenkommen, d.h. ohne Umwege, ohne Gehälter und Verwaltungskosten und sonstige overheads, die bei großen Organisationen wie UN oder halbstaatlichen Regierungsorganisationen in Deutschland weit mehr als 50 % der geleisteten Hilfe ausmachen.

 

Leitfaden der Projektförderung